Google hat nun die weltweite Verteilung der Funktion "Bevorzugte Quellen" (Preferred Sources), die in allen unterstützten Sprachen verfügbar ist, angekündigt. Dies stellt eine konkrete Evolution in der Art und Weise dar, wie Nutzer Nachrichten über die Google-Suche konsumieren, und ist ein starkes Signal für Inhaltsverleger.
Höhepunkte:
- Nutzer können jetzt auswählen, welche Seiten vorrangig im Bereich "Höhepunkte" (Top Stories) der Suchergebnisse angezeigt werden.
- Leser, die eine Seite als bevorzugte Quelle markieren, klicken doppelt so häufig auf diese Seite.
- Über 200.000 einzigartige Seiten wurden von Nutzern ausgewählt; sie decken ein breites Spektrum ab, von lokalen Nischenblogs bis hin zu großen internationalen Verlagen.
- Spezielle Werkzeuge, die Verlegern helfen, ihre Leser zu ermutigen, sich in die Liste einzutragen, sind im Google Hilfe-Center verfügbar.
Funktionsweise der Funktion
Das Prinzip ist einfach: Der Nutzer findet im Google-Suchergebnis das Sternsymbol neben dem Bereich "Höhepunkte". Durch einen Klick darauf erhält er Zugriff auf eine Benutzeroberfläche, in der er die Nachrichtenwebseiten hinzufügen kann, die er vorrangig sehen möchte.
Diese Funktion wurde getestet, bevor sie weltweit eingeführt wurde, in den USA und Indien. Die globale Verteilung in allen Sprachen markiert einen wichtigen Schritt in der Personalisierung des Sucherlebnisses bei Google.

Bedeutung für Verleger
Die von Google geteilten Zahlen sprechen für sich: Nutzer, die eine Seite zu ihren bevorzugten Quellen hinzufügen, klicken doppelt so häufig auf diese Seite. Dies ist ein direktes Loyalitätsinstrument, das es den Nutzern ermöglicht, eine klare Wahl zu treffen und damit teilweise die klassische algorithmische Logik zu übersteigen.
Mit über 200.000 ausgewählten Seiten ist die Vielfalt der Quellen bemerkenswert. Dieses Werkzeug ist nicht nur großen Medienunternehmen oder Unternehmensseiten vorbehalten; es umfasst ein breites Spektrum von lokalen Blogs bis hin zu internationalen Verlagen.
Für SEO- und Publikumsexperten ist es eine Frage, ihre Leser aktiv zu ermutigen, diesen Prozess zu nutzen. Google bietet Verlegern spezielle Ressourcen mit Werkzeugen und Empfehlungen, um ihre Leser in Bezug auf diese Option zu leiten.
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