Die Suchmaschine hat auf die neuen digitalen Regeln reagiert, die von der Wettbewerbsbehörde in Großbritannien vorgeschlagen wurden. Unter den Erklärungen befindet sich der Hinweis, dass in Zukunft eine Kontrolle eingeführt wird, die es Web-Publishern ermöglichen wird, ihre Inhalte von den produktiven KI-Funktionen in der Suche auszuschließen.
Höhepunkte:
- Google hat eine offizielle Antwort auf die regulatorischen Vorschläge veröffentlicht, die von der britischen Wettbewerbs- und Marktbehörde (CMA) vorgeschlagen wurden, und erklärt, dass es die Ziele der Fairness und Auswahl für Publisher unterstützt.
- Das Unternehmen gab an, eine Option zu entwickeln, die es Websites ermöglichen wird, spezifisch von den produktiven KI-Funktionen in der Suche, wie z.B. den KI-Generellen Ansichten, ausgeschlossen zu werden.
- Was die standardmäßigen Auswahlmöglichkeiten betrifft, so spricht sich Google gegen wiederkehrende Auswahlbildschirme aus und schlägt stattdessen vor, einen dauerhaften Schalter in den Einstellungen der Android-Geräte anzubieten.
- Google behauptet, dass die Ranking-Systeme seine eigenen Dienste nicht unterstützen und erklärt, dass diese Position durch die eigenen Analysen der CMA bestätigt wird.
CMA zwingt Google, seine Systeme weiter zu öffnen
Im Kontext, dass die digitale Regulierung in Großbritannien im Aufbau ist, hat die CMA Vorschläge gemacht, um neue Regeln für große digitale Plattformen einzuführen, und drei Hauptziele festgelegt:
- Fairness in den Suchergebnissen sicherzustellen,
- Die Auswahl der Dienste für die Nutzer zu erleichtern,
- Den Publishern mehr Kontrolle über die Nutzung ihrer Inhalte zu geben.
Google veröffentlichte am 18. März 2026 einen Beitrag auf seinem offiziellen Blog The Keyword, in dem es seine Position zu jedem dieser Punkte detailliert darlegt. Obwohl der Riese aus Mountain View erklärt, dass er die allgemeinen Ziele der CMA unterstützt, stellt er einige Bedingungen in Frage und legt eigene Vorschläge vor.
Option zum Ausschluss von produktiver KI wird entwickelt
Dies ist eine der bedeutendsten Nachrichten für Web-Profis. Google hat angekündigt, dass es neue Kontrollen entwickelt hat, die es Website-Besitzern ermöglichen werden, von den produktiven KI-Funktionen in der Suche, insbesondere von den KI-Generellen Ansichten, ausgeschlossen zu werden; diese Blöcke befinden sich ganz oben auf den Ergebnisseiten (außer in Frankreich).
Bisher hatten Publisher einige Werkzeuge, um die Nutzung ihrer Inhalte durch Google-Roboter einzuschränken. Es gab jedoch keinen Mechanismus, um ihre Seiten eindeutig von den durch KI erzeugten Ergebnissen auszuschließen, was es ihnen ermöglichte, im klassischen Verzeichnis zu bleiben. Diese Unterscheidung ist wichtig: Viele Publisher sehen, dass ihre Inhalte die KI-Antworten speisen, sie jedoch keinen Traffic erhalten, was sich direkt auf ihre Geschäftsmodelle auswirkt.
Google weist auch darauf hin, dass die KI-Generellen Ansichten die Verbindungen zu den Quellen sichtbarer gemacht haben und bietet diese Funktion nicht als Bedrohung für die Publisher, sondern als Hebel für die Inhaltsentdeckung an. Die zukünftige Ausschlussoption wird diesen Ansatz ergänzen und den Website-Besitzern die endgültige Entscheidung überlassen.
Google verteidigt seine aktuellen Praktiken in den Suchergebnissen
Im Hinblick auf die Fairness in den Ergebnissen argumentiert Google, dass die Ranking-Algorithmen seine eigenen Produkte nicht unterstützen. Das Unternehmen stützt diese Behauptung auf die eigenen Analysen der CMA. Es erklärt, dass einige Vorschläge von Dritten unbegründet sind und dass diese Vorschläge seine Systeme manipulationsanfällig machen und die Bemühungen zur Bekämpfung von Spam schwächen könnten, was negative Folgen für britische Nutzer haben könnte.
Android: Ein Schalter statt wiederkehrender Bildschirme
Die CMA hatte auch in Betracht gezogen, die standardmäßigen Auswahlbildschirme für Suchmaschinen auf Android-Geräten regelmäßig anzuzeigen, über das ursprünglich vorgeschlagene hinaus. Google spricht sich entschieden dagegen aus und argumentiert, dass diese wiederkehrenden Unterbrechungen von den Nutzern nicht gut aufgenommen werden.
Alternativvorschlag: Eine Option in Form eines Schalters hinzuzufügen, die in den Geräteeinstellungen zugänglich ist, damit die Nutzer ihren standardmäßigen Suchanbieter jederzeit ohne unnötige Unterbrechungen ändern können. Das Unternehmen erinnert daran, dass bei der Einrichtung neuer Android-Geräte bereits Auswahlbildschirme angezeigt werden.
Google erklärt, dass es weiterhin konstruktiv mit der CMA zusammenarbeiten möchte, um konkrete Lösungen im Interesse der Nutzer, Publisher und britischen Unternehmen zu finden.
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